25 Jahre im Dienst der Nächstenliebe
Ein Vierteljahrhundert im Dienst der Pflege und der diakonischen Arbeit – für dieses außergewöhnliche Engagement ist Monika Rennie von der Diakonie im Kirchenkreis Halle jetzt geehrt worden. Anlässlich ihres 25-jährigen Dienstjubiläums erhielt die Pflegekraft das Kronenkreuz der Diakonie, eine der höchsten Auszeichnungen für Mitarbeitende im diakonischen Dienst.
Die heute 60-Jährige gilt unter Kolleginnen und Kollegen als „Frau der leisen Töne“. Mit ihrer feinen, freundlichen Art, ihrer großen Verlässlichkeit und ihrer gewissenhaften Arbeit hat sie sich über viele Jahre hinweg große Wertschätzung erarbeitet. In den Teams, in denen sie tätig war, wird sie als große Bereicherung der Gemeinschaft erlebt.
Ihre Laufbahn bei der Diakonie begann Monika Rennie in der Diakoniestation in Steinhagen. Dort arbeitete sie als Pflegekraft und prägte mit ihrer ruhigen und sachlichen Art das Team. Später wurde sie vorübergehend in die Diakoniestation nach Pium „ausgeliehen“ – ein Wechsel, der schließlich dauerhaft wurde.
„Schwupps, war sie weg und blieb dort. Da habe ich einen Fehler begangen, denn im Team hat sie sehr gefehlt mit ihrer ruhigen und sachlichen Art“, erinnert sich Cornelia Woge schmunzelnd. Die heutige Bereichsleiterin Pflege leitete damals noch die Diakoniestation in Steinhagen und erinnert sich gerne an die gemeinsame Zeit mit der Jubilarin.

Seit 2019 ist Monika Rennie in der Diakoniestation in Borgholzhausen tätig – und denkt noch lange nicht ans Aufhören. Dass sie der Diakonie und dem Pflegeberuf bereits seit 25 Jahren treu geblieben ist, erklärt sie selbst ganz schlicht: „Da hängt mein Herz dran.“
Mit dem Kronenkreuz der Diakonie wurde nun nicht nur ein langjähriges Dienstjubiläum gewürdigt, sondern auch eine Haltung, die den diakonischen Gedanken in besonderer Weise verkörpert: stille Hingabe, Verlässlichkeit und ein großes Herz für die Menschen, die Pflege und Unterstützung brauchen.